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Wie wir unsere Babies vergiften
Die tödlichen Gefahren von AZT
von Neville Hodgkinson
Übersetzt von Eugen
Bartuska, Berlin
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Englische Originalfassung:
Poisoning Our Babies. The Lethal Dangers of AZT
Mothering Magazine.
September/October 2001
Internetversion
bei AidsMyth.com
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Man muß sich fragen ob das antivirale Medikament AZT, das man
HIV-positiven Müttern während der Schwangerschaft und ihren
neugeborenen Babies verabreicht, die Mutter-Kind-Übertragung von
AIDS verhindert. Die Ja-Behauptung ist rein spekulativ, obwohl
der medikamentenverursachte Schaden weitreichend dokumentiert ist
(AZT ist Azidothymidin, vom Hersteller auch Zidovudin genanntund
wird unter dem Namen Retrovir verkauft).
Die Strategie der AZT-Behandlung gründet sich auf eine Reihe von
"Glaubens"-Inhalten. Einer davon ist, daß bestimmte
biologische Signale, wie erhöhte "Viruslast" und
"HIV"-Antikörper eine HIV-Infektion bedeuteten - einem
anderen zufolge wäre die HIV-Infektion die Ursache von AIDS.
Sind eine oder beide dieser Vermutungen unrichtig - wie einige
Wissenschaftler andeuten - (vgl. Molecular
Miscarriage. Is the HIV Theory a Tragic Mistake?),
dann setzte man alle auf diese Weise behandelten Mütter und
Kleinkinder sinnwidrig einer zweifelsfrei gefährlichen
Chemikalie aus.
Die nachgewiesenen Giftwirkungen von AZT schließen ziehende
Muskelschmerzen, -schwäche und -schwund ein; ferner
Herzmuskelveränderungen und -fehlfunktionen; Unterdrückung der
Knochenmarksfunktion mit daraus folgender Blutarmut und dem
Verlust aller Arten von Blutzellen; Leberversagen; und: ein
weitreichender und manchmal irreversibler Rückgang und die Vergiftung
der Mitochondrien - unsere zelluläre Energie-"Fabriken".
Diese Chemikalie schädigt auf Dauer auch die DNA, und Studien in
Mäusen und Affen ließ die Sorgen entstehen, daß AZT-behandelte
Ungeborene in der Gebärmutter einem erhöhten
Krebserkrankungsrisiko im Heranwachsungsalter ausgesetzt wären.(1)
Nur eine Minderheit von Kindern, die von HIV-positiven Müttern
geboren werden, kommen mit erhöhten HIV-Antikörpern zur Welt.
Viele davon verlieren ihren HIV-positiven Antikörperstatus
innerhalb von 18 Monaten und werden als nicht infiziert
eingestuft - die nachgewiesenen Antikörper wären von den
Müttern übertragen worden. Eine europäische Kooperationsstudie
von Forschern des Department of Paediatric Epidemiology a
London`s Institute of Child Health kam auf eine natürliche
Übertragungsrate von nur 12,9 Prozent bei 372 Kindern und die
Forscher erklären: "Zahlenschätzungen vieler früherer
Studien waren wohl nach oben manipuliert."(2)
Selbst wenn konventionell argumentiert wird: fast 9 von 10 Babies
HIV-positiver Mütter können keinerlei Nutzen aus der
AZT-Exposition davontragen.
Die Testung der Mütter auf HIV und die Behandlung von Mutter und
Baby mit AZT oder anderen antiviralen Medikamenten, reduziert die
Körperproportionen der testpositiven Neugeborenenen -- in
einigen Studien mit bis zu 1 oder 2 Prozent erniedrigten
Körpermaßen, sollten mehr als ein Medikament gegeben worden
sein. Aber das mag wohl nur die Medikamentenwirkung der
allgemeinen Unterdrückung des Immunsystems sein und die daraus
folgenden verringerten Anzeichen einer HIV-Positivität. Da es
gewaltige Fragezeichen hinsichtlich der Gültigkeit der Tests,
ihrer Interpretationstendenzen und der Bedeutung einesn positiven
Testergebnisses gibt, ist die ganz entscheidende Frage: Wie
entwickeln sich die Neugeborenen weiter? Tragen die antiviralen
Medikamente dazu bei, daß die Kinder länger und gesünder
leben?
Die Antwort hierauf scheint: dem ist nicht so! Der
US-Wissenschaftler David Rasnick, Mitglied des südafrikanischen
Beratungspanels zu AIDS, teilte dem Gremium im Juli 2000 mit:
"Ich habe die Literatur durchforstet" auf Hinweise für
einen solchen Nutzen und konnte keine finden. Im Gegenteil, sie
weisen in die gegensätzliche Richtung. Im Juni 2000 berichteten
Forscher von einer "raschen Krankheitsprogression"
(begriffsmäßig als Auftreten einer AIDS-definierenden
Erkrankung oder des AIDS-bezogenen Todes im Alter bis zu 18
Monaten) mit einerdreimal höheren Wahrscheinlichkeit bei jenen
Kleinstkindern, deren Mütter man mit AZT behandelte - verglichen
mit denen der unbehandelten Mütter. Und dies trotz der
behaupteten Halbierung der Infektionsrate bei den mit AZT
behandelten Babies.(3)
Dementsprechend fand eine italienische Studie mit mehr als 200
HIV-positiver Kindern heraus, daß dreijährige Kinder von
Müttern, die während der Schwangerschaft AZT ausgesetzt waren,
bedeutend wahrscheinlicher eine schwere Krankheit entwickelten
als Kinder unbehandelter Mütter. Sie hatten auch eine höhere
Todesrate.(4)
Bei 8 Kindern, die vor- und nachgeburtlich AZT ausgesetzt waren,
stellten französische Forscher Schäden in den Mitochondrien
fest. 2 davon starben und die anderen trugen schwere biologische
und neurologische Abnormalitäten davon.(5)
4 dieser 8 erhielten AZT und ein weiteres antivirales Medikament,
Lamivudin und der Rest nur AZT; keinen dieser Sprößlinge stufte
man als "HIV-infiziert" ein. Diese Ergebnisse bewegten
Großbritanniens Committee on Safety of Medicines dazu, einen
Risikohinweis für Babies zu verbreiten - im Vorgriff auf die
Veröffentlichung der französischen Studie.(6)
Diese Studie ließ im Februar 1999 on den USA die Perinatal
Review Working Group entstehen. Sie beschäftigte sich mit 353
Todesfällen von über 20000 Kindern unabhängig von der Gabe
eines antiviralen Medikamentes, und im September des gleichen
Jahres berichtete sie, daß: keine der französischen Studie
vergleichbaren Todesfälle gefunden wurden.(7)
Dieses bestätigende Resultat wäre aber kein klarer Gegen-Beweis
anderer Studien an Tieren und Menschen, wonach AZT und ähnliche
Arzneien Gifte für die Mitochondrien sind.(8)
Ferner verdeutlichten die französischen Forscher, daß die
Symptome bei den Kindern ihrer Studie nur über eine spezifische
Untersuchung für Mitochondrienschäden in Erscheinung traten und
"deshalb wohl nicht als toxische Behandlungseffekte
identifiziert worden wären. Man bräuchte prospektive Studien um
diese Auswirkung zu erforschen."
Die langfristigen Auswirkungen von AZT auf Babies sind nicht
bekannt. 1999 fanden amerikanische Forscher: die Chemikalie
integriert sich in die DNA der meisten Patienten -
"einschließlich jener Kinder, die man pränatal der Droge
aussetzte".(9)
Ihre Kommentare hierzu verdeutlichten die biologische Tragweite
des unmittelbaren Schadens an der DNA "mit potentiellen
mutagenen Folgeeffekten, die man in weiteren Großgruppen
HIV-positiver Individuen untersuchen muß". Die gleichen
Autoren beschreiben AZT als "mäßig bis starkes Karzinogen
bei Mäusen, das die Placenta überquert" und zu Tumoren in
der Lunge, Leber und den weiblichen Geschlechtsorganen führt; es
baut sich leicht in die menschliche Placenta ein; und
"selbst kurzfristig AZT ausgesetzten Ungeborene können
einen gentoxischen Schaden erleiden".(10)
Mehrere Chemiedrogen während der Schwangerschaft erhöhen das
Risiko für die Sprößlinge. Ein HIV-negatives Neugeborenes,
dessen HIV-positive Mutter AZT und zwei weitere antivirale
Medikamente erhielt, kam in New York mit kongestivem Herzfehler
und durchgreifend-lebensbedrohender Anämie zur Welt. Ärzte
erklärten seine Knochenmarkssuppression "durch eine oder
mehrere der Chemikalien, die die Mutter einnehmen mußte".(11)
Der durch AZT verursachte Schaden am Knochenmark kann sich auch
lange auswirken. Ein Jahr nach seiner Zulassung als Medikament
bestätigt ein Bericht: von 1988:
"Knochenmarksveränderungen bei Patienten unter Zidovudin
scheinen nach Absetzen der Droge nicht leicht rückgängig zu
sein. Diese Ergebnisse haben ernste Folgerungen für den Einsatz
von Zidovudin bei HIV-positiven, aber symptomfreien
Individuen."(12)
Schweizer Forscher berichten im Dezember 1998: "Nach der in
der Schwangerschaft verabreichten antiviralen
Kombinationstherapie entwickelten sich bei den meisten
HIV-positiven Müttern und bei etwa der Hälfte ihrer Kinder eine
bis mehrere unerwünschte Nebenwirkungen". Bei 30 Kindern
"waren die häufigsten Nebenerscheinungen Frühgeburt (10
Kinder), gefolgt von Blutarmut (8 Kinder)". Zwei hatten
Hauttumore, zwei Hirnblutungen, eines eine Gallengangsabnormität
und eines eine vorübergehende Hepatitis.(13)
Einige Studien weisen hohe Abnormitätsraten bei KIndern, die nur
AZT ausgesetzt waren, nach. Von 80 lebenden Neugeborenen AZT-behandelter
Mütter eines indischen Krankenhauses zeigten 10 Prozent
Geburtsfehler einschließlich Löchern in der Brust, abnormale
Wirbelfortsätze an der Wirbelsäulenbasis, fehlplazierte Ohren,
mißratene Gesichter, Herzfehler, zusätzliche Finger oder Zehen
und Albinismus.(14)
Wahrscheinlich waren diese armen unterernährten Kinder bereits
deshalb einem Fehlentwicklungsrisiko ausgesetzt. Dennoch weist
eine New Yorker Studie ein höheres Abnormalitätsrisiko
AZT-behandelter Kleinkinder nach als bei jenen HIV-positiven
Müttern, die kein AZT verschrieben bekamen.(15)
Eine 30000 Wörter zählende Zusammenfassung der molekularen
Pharmakologie von AZT, im Juni 1999 veröffentlicht, bringt all
dies unter einen Hut: sie präsentiert den Beweis, daß der
behauptete antivirale Wirkungsmechanismus nicht dem vom
Hersteller angegebenen entspricht und keine anti-HIV-Effekte hat.
Andererseits schlußfolgern die Autoren "Eine Reihe
biochemischer Mechanismen ... sagen die Wahrscheinlichkeit
weitreichender, ernster Toxizität dieser Chemikalie
voraus."(16)
Wie der südafrikanische Rechtsanwalt Anthony Brink sagte:
"diese niederschmetternde Anklage" von AZT "sollte
die Todesglocken in der klinischen Praxis erklingen lassen. Kein
Arzt, dessen Patient als Erwachsener oder Kind durch AZT erkrankt
oder stirbt, ist danach vor Entschädigungsansprüchen aufgrund
ärztlicher Fahrlässigkeit gefeit."(17)
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Literaturhinweis
Zur weitern Information und Diskussion vgl. die neue Publikation:
Eleni Papdopulos-Eleopulos, Val Turner et.al.: Mother to Child Transmission of HIV and it's prevention with AZT and
Nevirapine. A critical analysis of the evidence.
Info's zu diesem Buch: http://www.aidspanelreport.com/newperthpaper.htm
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Notes
1. A. Brink, "Debating AZT: Mbeki and the AIDS Drug
Controversy" (Pietermaritzburg, South Africa: Open Books,
2000), 42-45. This is an extensive, up-to-date critical review of
AZT by a South African advocate
(abrink@iafrica.com).
2. "Children Born to Women with HIV-1 Infection:
Natural History and Risk of Transmission," European
Collaborative Study, The Lancet 337 (1991): 253-260.
3. R. S. De Souza et al., "Effect of Prenatal
Zidovudine on Disease Progression in Perinatally HIV-1 Infected
Infants," Journal of Acquired Immune Deficiency Syndrome and
Human Retrovirology 24, no. 2 (June 1, 2000): 154-161.
4. Italian Register for HIV Infection in Children,
"Rapid Disease Progression in HIV-1 Perinatally Infected
Children Born to Mothers Receiving Zidovudine [AZT] Monotherapy
During Pregnancy," AIDS 13 (May 28, 1999): 927-933.
5. S. Blanche et al., "Persistent Mitochondrial
Dysfunction and Perinatal Exposure to Antiretroviral Nucleoside
Analogues," The Lancet 354 (September 25, 1999): 1084-1089.
6. "Perinatal AZT: New Warning on Potential Risk to
Infants," www.aidsmap.com (July 21, 1999).
7. L. Mofenson and J. McIntyre, "Advances and
Research Directions in the Prevention of Mother-to-Child HIV-1
Transmission," The Lancet 355 (June 24, 2000): WA27-WA34.
8. K. Brinkman et al., "Adverse Effects of Reverse
Transcriptase Inhibitors: Mitochondrial Toxicity as Common
Pathway," AIDS 12 (1998): 1735-1744; M. C. Dalakas et al.,
"Mitochondrial Myopathy Caused by Long-Term Zidovudine
Toxicity," New England Journal of Medicine 322 (1990):
1098-1105.
9. O. A. Olivero et al., "Incorporation of Zidovudine
into Leukocyte DNA from HIV-1 Positive Adults and Pregnant Women,
and Cord Blood from Infants Exposed in Utero," AIDS 13 (May
28, 1999): 919-925.
10. O. A. Olivero et al., "[AZT] Transplacental
Perfusion Kinetics and DNA Incorporation in Normal Human
Placentas Perfused with AZT," Third Conference on
Environmental Mutagens in Human Populations, February 18, 1999.
11. Watson et al., Pediatric Infectious Diseases Journal
(May 1998), as quoted in Brink (See Note 1), 21.
12. Mir and Costello, The Lancet (1998). Study quoted in
Brink (See Note 1), 21.
13. Brink (See Note 1), 33-34.
14. R. M. Kumar et al., "Zidovudine Use in Pregnancy:
A Report on 104 Cases and the Occurrence of Birth Defects,"
Journal of Acquired Immune Deficiency Syndrome and Human
Retrovirology 7 (1994): 1034-1039.
15. C. J. Newschaffer et al., "Prenatal Zidovudine Use
and Congenital Anomalies in a Medicaid Population," Journal
of Acquired Immune Deficiency Syndrome and Human Retrovirology
24, no. 3 (2000): 249-256.
16. E. Papadopulos et al., "A Critical Analysis of the
Pharmacology of AZT and Its Use in AIDS," Current Medical
Research and Opinion 15, Supplement 1, (1999).
17. Brink (See Note 1), 97.
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