Geleitwort

von Prof. Dr. Heinz Ludwig Sänger

zu

Michael Leitner: Mythos HIV. Eine kritische Analyse der AIDS-Hysterie. Absurde Statistiken, schlampige Virusnachweise, untaugliche Tests und illegale Medikamente. Verlag videel, ISBN 3-935111-28-2. 

 

Zum Geleit

Als mich Michael Leitner fragte, ob ich ein Geleitwort zum vorliegenden Buch beisteuern könne, habe ich sofort zugesagt, denn ich habe seine Entstehung durch zahlreiche Faxbriefe und Telefonate aus der Ferne miterlebt. Es freut mich ganz besonders, daß damit eine aktualisierte kritische und auch für den Laien leicht verständliche Bestandsaufnahme zum Problem HIV und AIDS in deutscher Sprache vorliegt, die mit einer ganzen Serie von falschen Voraussetzungen und Annahmen aufräumt, die noch immer in dogmatischer Weise auf diesem Gebiet vorherrschen. Außerdem enthält es eine ganze Reihe von wertvollen Hinweisen und Empfehlungen für all jene betroffenen Mitbürger, die durch den willkürlichen ärztlichen Befund „HIV-positiv“ nachhaltig stigmatisiert wurden. Ich könnte mir vorstellen, daß das vorliegende Buch gerade ihnen helfen kann, wieder ein neues Selbstwertgefühl und neuen Lebensmut zu entwickeln und dann ihr weiteres Leben gut informiert und selbstverantwortlich zu gestalten.

Bereits im Titel „Mythos HIV“ verbirgt sich ein interessanter Zusammenhang, der sich dem Leser nicht unbedingt auf den ersten Blick erschließt. Das Brockhaus-Lexikon erklärt den Begriff „Mythos im engeren Sinn“ als „eine rational nicht beweisbare Aussage über Göttliches, doch mit dem Anspruch auf Wahrheit“. Da inzwischen die Naturwissenschaften die Religion in vielen Bereichen weitgehend ersetzt haben, kann man anstelle des Begriffes „Göttliches“ auch durchaus „Wissenschaftliches“ verwenden, wozu naturgemäß auch der medizinisch-pharmazeutische Komplex mit seinen Halbgöttern in Weiß gehört. Wenn man in diesem Sinn die allgemein akzeptierte Aussage „HIV = AIDS“ (im Inhalt des Buches wird der Zusammenhang HIV=AIDS=TOD näher qualifiziert. Anm. d. Red.) einsetzt, dann wird das Thema des Buches offenbar. In ihm wird nämlich eine wissenschaftlich-rational bisher nicht eindeutig bewiesene Aussage HIV=AIDS entmythologisiert, die den Anspruch auf Wahrheit erhebt. Das Buch zeigt, daß ein humanes Retrovirus, das sog. HIV, niemals die primär kausale Ursache von Aids sein kann.

Das Titelbild zeigt außerdem, daß dieses frei erfundene und somit virtuelle Virus ausgequetscht wird wie eine Zitrone und sich auf diese Weise hervorragend eignet zur Beschaffung von Forschungsgeldern, zur Angstmache der Bevölkerung, als Umsatzmotor für Pharmaindustrie und Medizin und als Druckmittel in der Gesundheitspolitik. Alles dies geschieht höchst erfolgreich, obwohl dieses Virus trotz rund 20 Jahren intensivster und extrem kostspieliger Forschung nicht ein einziges Mal nach den Regeln der klassischen Virusforschung isoliert und einschließlich seiner molekularen Komponenten biochemisch und biologisch eindeutig charakterisiert worden ist.

Es ist wirklich erstaunlich, daß sich trotz dieser Situation und trotz der zahlreichen kritischen und überzeugenden Gegendarstellungen von einer ganzen Reihe renommierter Wissenschaftler, den sog. AIDS-Dissidenten, der Mythos HIV = AIDS ungebrochen erhalten hat. Allein dieses Phänomen ist eine eigene Studie wert, denn es könnte sich als Hauptursache des größten Wissenschaftsskandals aller Zeiten erweisen. Wie bereits in sehr vielen früheren Fällen in der Medizingeschichte, so dominierte auch hier wieder einmal die alleinige Vorstellung, daß nur ein infektiöses, d.h. übertragbares, ansteckendes und vermehrungsfähiges Agens - in diesem Fall das HIV- die einzige mögliche Ursache für die Immunschwäche AIDS sein kann.

Das Fehlverständnis von Krankheit als primäres Resultat von außen eindringender Krankheitserreger erzeugt naturgemäß stets den Verdacht, daß bei neuen Krankheiten eine noch nicht identifizierte Infektionskrankheit vorliegt. Dieser Denkfehler der Pharmamedizin führt zu folgenschweren Fehldiagnosen und Therapien. Daß schließlich auch ärztlicherseits verursachte (iatrogene) Schäden letztendlich der Auslöser sein könnten, geht verständlicherweise erst gar nicht in die Köpfe des etablierten und selbstherrlichen Medizin-Establishments. Als Ergebnis aller dieser Zusammenhänge stehen wir jetzt vor der Situation, daß der HIV-AIDS-Skandal weltweit auf Kosten der Gesundheit und des Lebens von Millionen von Kindern, Frauen und Männern geht (siehe die offiziellen Statistiken im Anhang). Falls sich in Zukunft erweisen sollte, daß es tatsächlich doch ein HI-Virus gibt, so wird sich diese Situation sogar noch verschärfen, obwohl die kritische Bewertung aller von Anfang an existierenden virologischen, epidemiologischen, immunologischen und klinischen Daten ohne jeden Zweifel belegen, daß der Mythos „HIV verursacht AIDS“ niemals mit der biologischen Wirklichkeit übereinstimmen kann.


Damit Sie meine kritische Bewertung verstehen, möchte ich zunächst kurz über meine eigene wissenschaftliche Arbeit berichten: In den vergangenen vierzig Jahren befaßte ich mich im wesentlichen zunächst mit der biologisch-funktionellen und dann später mit der molekularbiologisch-biochemischen Charakterisierung von Pflanzenviren und Viroiden. Letztere sind übrigens die kleinsten bisher bekannt gewordenen vermehrungsfähigen Krankheitserreger, die als hüllproteinfreie kleine RNA-Moleküle vorliegen und dementsprechend sehr instabil sind. Außerdem ist ihre Konzentration im Pflanzengewebe im Vergleich zu den pflanzeigenen Nukleinsäuren (DNA und RNA) so extrem gering, daß ihre Isolation und Reindarstellung jahrelang intensive Arbeit erforderte.

Jedenfalls gelang es mir trotz all dieser Probleme, die Viroid-RNA von den zellulären RNA-Molekülen abzutrennen und sie in Mikrogramm-Mengen und in hochreiner Form zu isolieren. Damit war die Voraussetzung dafür geschaffen, daß diese „nackten Mini-Viren“ elektronenmikroskopisch, physikochemisch und biochemisch in Zusammenarbeit mit einer Reihe von versierten Fachkollegen in allen Einzelheiten charakterisiert werden konnten. Viroide sind hüllproteinfreie einzelsträngige zirkuläre RNA-Moleküle mit einer Kettenlänge (je nach Viroid-“Art“) von etwa 240-380 Nukleotiden, die als weitgehend doppelsträngige stäbchenförmige Strukturen vorliegen. Dabei war einer der Forschungs-Höhepunkte die Aufklärung ihrer Nukleotid-Sequenz im Jahr 1978, was dazu führte, daß die Existenz solcher subviraler Krankheitserreger endlich akzeptiert werden konnte. Heute sind rund 25 verschiedene Viroid-“Arten“ bekannt, von denen jeweils oft mehrere Unterarten existieren.

Aufgrund meiner eigenen wissenschaftlichen Erfahrung bin ich in der Lage, mir ein Urteil über die Isolierung, Reindarstellung und biologisch-biochemische Charakterisierung von Viren sowie von viralen und zellulären Nukleinsäuren zu bilden, auch wenn diese aus tierischen, menschlichen oder mikrobiellen Zellen stammen. Bis Ende 1996, dem Zeitpunkt meiner Emeritierung, hat mich das HIV-AIDS-Problem naturgemäß nur am Rande interessiert, und ich habe die entsprechenden, vorwiegend in Englisch abgefaßten Publikationen zur „Isolierung“ und „Charakterisierung“ des HIV ohne eingehende Prüfung ihrer Stichhaltigkeit als selbstverständlich korrekt akzeptiert. Als ich dann die Diskussionen über die in Wirklichkeit offensichtlich fehlende Reindarstellung des HIV kennenlernte, war ich so schockiert, daß ich mich entschloß, nun endlich einmal selbst alle diese Arbeiten kritisch unter die Lupe zu nehmen. Ich hielt es geradezu für undenkbar, daß man von einem Virus redete, das man im Gegensatz zu den vielversprechenden Titeln in den entsprechenden Publikationen nicht nach den Kriterien der klassischen Virologie gereinigt und in hochreiner Form im Reagenzglas verfügbar hatte. Erst unter diesen Voraussetzungen kann man nämlich das virale Genom und die spezifischen viralen Proteinkomponenten biochemisch detailliert charakterisieren, d.h. vor allem sequenzieren. Erst dann hat man einen Standard in der Hand, auf den man sich verlassen kann, wenn man anschließend „Sonden“ konstruieren möchte. Erst mit deren Hilfe ist ein virusspezifischer Nachweis möglich. Das ist übrigens mit dem sog. „Goldstandard“ gemeint, der immer wieder in den Diskussionsbeiträgen der HIV-Kritiker auftaucht.

Als Ergebnis meiner intensiven Literaturstudien hat sich gezeigt, daß bisher keine einzige Publikation existiert, in der beschrieben wird, daß das HIV nach den Kriterien der klassischen Virologie isoliert, gereinigt und charakterisiert wurde. Es erhebt sich somit die Frage, wie es möglich war, daß alle diese Arbeiten zur angeblichen HIV-Isolation und -Charakterisierung veröffentlicht werden konnten, obwohl sie nicht halten was ihre Titel versprechen. Obwohl ich hier nicht alle Facetten dieses interessanten Phänomens diskutieren kann, so möchte ich wenigstens die wichtigsten Komponenten nennen, die dabei eine Rolle spielen dürften: Stark ausgeprägtes Wunschdenken; Zwang zur schnellen Publikation auch unvollständiger Ergebnisse, stillschweigendes Akzeptieren auch zweifelhafter Daten, vor allem, wenn sie aus etablierten und einflußreichen Laboratorien kommen; die Akzeptanz der Zuverlässigkeit indirekter Methoden, solange es sich um modernste Labortechniken handelt und schließlich oberflächliches Lesen und Bewerten der Publikationen nach dem Motto: Es wird schon stimmen, wenn es aus der Gruppe X kommt. Außerdem wird der Einsatz der in der Virologie meist sehr arbeits- und zeitaufwendigen klassischen präparativ-analytischen Methoden als altmodisch und unzeitgemäß angesehen, vor allem wenn es leichtere und schnellere indirekte molekularbiologische Methoden gibt. Natürlich werden bei einer Diskussion alle diese Gründe im Einzelfall energisch abgestritten, aber ihre latente Wirkung ist unbestreitbar und die Beweise für ihre Wirksamkeit sind offensichtlich. Außerdem, wer jedoch einmal auf den HIV=AIDS-Zug aufgesprungen ist und mitfährt, ist kaum noch in der Lage, wieder davon abzuspringen.

Da das HIV bisher nicht in reiner Form isoliert wurde, konnten weder seine Nukleinsäure noch seine Proteine isoliert und charakterisiert und als Standards zum Nachweis verwendet werden. Daher sind alle gegenwärtig angewendeten Testverfahren nicht HIV-spezifisch, denn mit ihnen kann man prinzipiell nur zelluläre Bestandteile nachweisen. Das gilt sowohl für die Nukleinsäure-Nachweisverfahren mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) als auch für die Protein- (Elisa- und Westernblot-) Testverfahren. Die damit erzielten Ergebnisse sind daher naturgemäß nicht HIV-spezifisch und somit völlig unzuverlässig und ohne jegliche definitive Aussagekraft. So weist z.B. das hochempfindliche PCR-Verfahren sog. retrovirale zelleigene Sequenzen nach und wird selbst von seinem Erfinder, dem Nobelpreisträger Kary Mullis, als völlig ungeeignet für einen HIV-Nachweis bezeichnet, weil das Virus nie isoliert wurde und somit als Standard fehlt. Die protein-orientierten Nachweisverfahren reagieren falsch-positiv bei mehr als 60 unterschiedlichen Erkrankungen aufgrund auffälliger krankheitsbedingter Änderungen zellulärer Komponenten, die mit den angeblichen HIV-spezifischen Tests erfaßt werden. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der falsch-positive HIV-Test im Fall von Tuberkulose, der für die hohen Zahlen angeblich HIV-infizierter Personen unter den armen und unterernährten Populationen Afrikas, Indiens und Südamerikas verantwortlich ist. Hier wird also etwas vorgetäuscht, was in dieser Form gar nicht existiert. Was tut man nun in dieser verzwickten Lage? Man formuliert ganz einfach eine spezielle für Afrika geltende Definition von AIDS, bei der die Tuberkulose als Hauptmerkmal gilt.

Das Unglaubliche in Deutschland und auch weltweit ist dabei, daß alle diese Zusammenhänge, Unkorrektheiten und Unzuverlässigkeiten der Testverfahren seit vielen Jahren erwiesenermaßen den verschiedensten wissenschaftlichen, medizinischen und politischen Institutionen und Behörden bekannt sind. Obwohl also die HIV=AIDS-Hypothese seit langem in sich zusammengefallen ist, läuft alles weiter wie bisher. Obwohl die daraus virusorientierten medizinisch-therapeutischen Konsequenzen längst ihre wissenschaftliche Grundlage verloren haben, werden AIDS-kranke Patienten noch immer mit einer extrem toxischen und gesetzlich nicht kontrollierten und geprüften antiviralen Medikation in Form von „Cocktails“ mit AZT u.a. Giften behandelt.

Ein auf diese völlig unzuverlässige Weise als HIV-positiv getesteter und entsprechend therapierter Patient gerät in eine ausweglose Situation, die sich ein gesunder Mensch kaum vorstellen kann. Wir alle wissen, wie stark Geist und Seele eines Menschen durch die Diagnose beeinflußt werden können, mit einem angeblich tödlich wirkenden Virus oder einer unweigerlich tödlich verlaufenden Krankheit, wie z.B. Krebs befallen zu sein. Diese Aussichten sind in der Lage, seinen Lebenswillen und alle seine Selbstheilungsfähigkeiten einschließlich der des Immunsystems unerbittlich zu zerstören. Man braucht geradezu übermenschliche Kräfte und ein tiefes Selbstvertrauen, um sich dem Glauben an die Tödlichkeit des HIV zu widersetzen, das noch nicht einmal eindeutig nachgewiesen wurde und das dennoch praktisch die gesamte Menschheit für existent und für den tödlichen Erreger von AIDS hält.

Im Gegensatz zu dieser bisher unbewiesenen Hypothese, daß AIDS eine ansteckende Viruserkrankung ist, erweist sich bei genauer Prüfung aller Befunde und Verlaufsdaten AIDS in sehr viel plausiblerer Weise als eine „Summations-Erkrankung“. Für ihr Auftreten sind zumindest in Europa und den USA neben den ererbten Prädispositionen und den bereits früher im Leben durchgemachten Einzelerkrankungen wie z.B. Gonorrhoe, Syphilis, Hepatitis, Herpes-Infektionen, Mononucleose, Tuberkulose etc. von großer Wichtigkeit. Den letzten meist entscheidenden und dann Krankheit auslösenden Anstoß geben vor allem deren zum Teil sehr massiven ärztlichen Therapien mit Antibiotika, Corticoiden, Sulfonamiden usw. Hinzu muß man auch noch die diversen Impfungen rechnen, die das Immunsystem von bereits prädisponierten und geschwächten Patienten zusätzlich schwächen. All dies führt zwangsläufig zu Störungen der Selbstheilungskräfte des Organismus, wobei sowohl das Immunsystem als auch das zelluläre Energie-System mehr oder weniger stark geschädigt werden können. Die HIV-orientierte Therapie mit dem extrem toxischen AZT und seinen Verwandten sowie den Protease-Hemmern verstärkt diese bereits ohnehin ärztlicherseits verursachten (iatrogenen) Schädigungen um ein Vielfaches. Infolge ihrer Individualität entwickeln die einzelnen Betroffenen naturgemäß sehr unterschiedliche Reaktionsweisen und Symptombilder. All dies zeigt, daß AIDS nicht der heute üblichen monokausalen Sichtweise gerecht werden kann. Die medizinisch orientierte Lösung des AIDS-Problems ist infolgedessen nur mit einer ganzheitlich orientierten Therapie möglich, wobei die massiven Vorgehensweisen der etablierten Medizin durch sanfte Methoden alternativen Heilweisen ersetzt werden müssen.

Aids ist ohne jeden Zweifel eine sehr schwere und unter den gegenwärtigen völlig ungerechtfertigterweise virusorientierten und extrem toxischen Therapie-Methoden meist tödlich verlaufende Erkrankung. Es werden dabei irrsinnigerweise gerade solche Medikamente eingesetzt, die erwiesenermaßen genau jene Symptome erzeugen, die man dann anschließend einem in Wirklichkeit nicht existenten Virus zuschreibt. Selbst wenn es dieses Virus dennoch geben sollte, so wäre es aus den bereits angeführten Gründen niemals in der Lage, die erworbene Immunschwäche-Krankheit AIDS zu erzeugen. Sollte sich die HIV-AIDS-Hypothese als tatsächlich falsch erweisen, so wird das zwar den medizinisch-pharmazeutischen Komplex vorübergehend kräftig erschüttern, aber das allgemeine Bewußtsein in der Bevölkerung wird höchstwahrscheinlich davon nur geringfügig beeinflußt werden. Der Leidensdruck und die Todesangst der Betroffenen machen nämlich blind für die Wirklichkeit. Beide nähren auch weiterhin große Hoffnungen und Erwartungen auf Hilfe durch die etablierte Medizin, die sich wie bereits in der Vergangenheit so auch in Zukunft naturgemäß nicht erfüllen werden.

Zur Beurteilung der Stichhaltigkeit der weltweiten HIV=AIDS-Hysterie ist es besonders vorteilhaft, daß das vorliegende Buch mit einer Schilderung eines afrikanischen Journalisten der immer wieder zitierten bedrohlichen und ganze Landesteile entvölkernden Situation in Afrika beginnt. Die von ihm beschriebenen dortigen Zustände und Zusammenhänge lassen sich mit gewissen landestypischen Änderungen, im Prinzip auf alle übrigen Länder der Dritten Welt übertragen. Ich möchte Ihnen dringend empfehlen, sich nach der Lektüre dieses Berichtes die im Anhang aufgeführten offiziellen Zahlen und Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihrer AIDS-Sektion UNAIDS einmal genauer anzuschauen. Nachdem Sie schließlich das gesamte Buch gelesen haben, ist ein erneutes Studium dieser Statistiken empfehlenswert. Sicher wird auch Ihnen dann auffallen, daß es in der HIV-orientierten AIDS-Forschung und -Politik tatsächlich nicht mit rechten Dingen zugeht. Vielleicht werden auch Sie dann den Mythos HIV=AIDS kritisch beurteilen und uns zustimmen, daß hier Aufklärung dringend erforderlich ist. Man kann sich nämlich nicht des Eindrucks erwehren, daß man uns jahrelang ganz offensichtlich falsch informiert, um nicht zu sagen bewußt belogen hat. Übrigens sprechen alle Hinweise dafür, daß gegenwärtig ein dem HIV=AIDS-Mythos vergleichbarer wissenschaftlich und politisch sanktionierter Mythos BSE=Prionen geschaffen wird. Die Entwicklung des HIV=AIDS Skandals in der Vergangenheit zeigt, daß der neue Mythos möglichst schnell bereits in seinen Anfängen entmythologisiert werden sollte, damit nicht auch er die erstarrten Formen eines unumstößlichen Dogmas annimmt, das die baldige Lösung des Problems blockiert. Das vorliegende Buch ist ein gutes Beispiel dafür, wie dies durch eine rückhaltlose Aufklärung erreicht werden könnte. In diesem Sinne wünsche ich ihm eine möglichst weite Verbreitung und viele kritische Leser.

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Heinz Ludwig Sänger, Dr. rer.nat., Diplom-Biologe, Professor für Molekularbiologie und Virologie a.D., emeritierter Direktor der ehemaligen Abteilung Viroidforschung des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried bei München. 
Neben verschiedenen wissenschaftlichen Auszeichnungen erhielt Prof. Sänger vor allem den renommierten Robert-Koch-Preis 1978 „in Anerkennung seiner bahnbrechenden Forschungen über die Natur der Viroide, die als neue Klasse molekularer Krankheitserreger ein bisher unbekanntes biologisches Strukturprinzip verkörpern und über ihre Bedeutung bei Pflanzen hinaus auch neue Perspektiven zur Erforschung von Slow-Virus-Erkrankungen von Mensch und Tier eröffnen“.

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Der Text des Geleitwortes wurde von Michael Leitner zur Verfügung gestellt.