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Aids in Afrika - Wo bleiben die Fakten?

Leserbrief von 
Christian Fiala, Claus Köhnlein, Heinz Spranger
zum Artikel:

"Vernichtendes Urteil über Südafrikas Aids-Politik"
(Johannes Dieterich, 15.12.01, Frankfurter Rundschau)

 


 


Sehr geehrte Redaktion,

zugegebenermassen ist es derzeit politisch korrekt, die Aidspolitik des Südafrikanischen Präsidenten Tabo Mbeki ohne Hintergrundinformationen negativ zu bewerten.
Allerdings bleiben dabei u.a. folgende wesentliche Fakten unerwähnt, welche auch für Ihre Leser von Interesse sein könnten:

· Selbst einer der größten Hersteller von HIV-Tests, die Fa. Abbott, schreibt in der US amerikanischen Produktinformation zu seinem ELISA Test, daß es keine Möglichkeit gibt, die Zuverlässigkeit zu überprüfen. 
(http://aids-kritik.de/aids/diverses/abbott-hiv-test.htm)

· Es gibt bereits Publikationen über 60 Erkrankungen, Impfungen oder sonstige Lebenssituationen, welche zu einem falsch positiven HIV-Test führen können, insbesondere in Afrika. (http://www.virusmyth.net/aids/data/cjtestfp.htm)

· Sie schreiben: "In Südafrika werden jedes Jahr mehr als 70 000 Kinder bereits bei ihrer Geburt mit dem HI-Virus angesteckt, mit fast fünf Millionen Menschen hat das Land am Kap der Guten Hoffnung die höchste Zahl von Infizierten in der Welt." Mit dieser Aussage erwecken Sie den Eindruck, daß die Zahlen zuverlässig recherchiert und dokumentiert sind. Das ist jedoch in keiner Weise der Fall. Vielmehr sind dies Schätzungen und Hochrechnungen, welche auf einer einzigen jährlich stattfindenden stichprobenartigen Untersuchung von schwangeren Frauen basieren. Und bei dieser Untersuchung wird lediglich ein einziger ELISA Test durchgeführt. In dem Jahresbericht von 1999 findet sich u.a. folgendes Zitat: "Ein (neues) landesweites Standardprotokoll wurde entwickelt ... welches während eines Zeitraumes von 3 Jahren eingeführt wurde. ... Die Umstellung auf dieses neue Protokoll wurde genau überwacht und es wurde eine langsame Umstellung gewählt, um sicher zu gehen, daß der erwartete Verlauf in der Häufigkeit (von HIV-Infektionen) nicht beeinflusst wird." ("A standard national protocol was developed ... and has been phased-in over a three year period. ... Implementation of this protocol has been monitored closely and gradual phasing-in was adopted so as to ensure that expected prevalence trends are not disrupted." Quelle: Summary Report: National HIV Sero-Prevalence Survey of women attending Public Antenatal Clinics in South Africa 1999, Department of Health) Gerne schicke ich Ihnen eine Kopie dieses Reports zu.

· Mit keinem Wort erwähnen Sie, daß Aids in Afrika wesentlich anders als in Europa definiert wird und u.a. nicht einmal ein positiver HIV-Test vorliegen muß. (Das Meldeformular des Gesundheitsministeriums von Uganda und Südafrika finden Sie unter: http://aids-kritik.de/aids/SA/meldeformulare.htm So gilt jemand als Aids-krank, wenn er z.B. Durchfall während eines Monats, Gewichtsverlust und generellen Juckreiz hat. Aber auch Fieber, Gewichtsverlust und Husten, die typischen Symptome von Tuberkulose, sind nach dieser Definition als Aids zu bezeichnen. Mit anderen Worten, Symptome von bekannten Krankheiten, welche besonders häufig in armen Ländern auftreten, werden nunmehr in Aids umbenannt.

· Ferner fehlt in Ihrem Artikel der Hinweis, daß die Todesrate in Südafrika trotz der angeblich seit Jahrzehnten dauernden Epidemie nicht angestiegen ist, wenn man die sogenannten Homelands oder TBVC states, welche bis 1994 in einer formalen Unabhängigkeit waren und seither wieder zu Südafrika gehören, mit berücksichtigt. (Mehr Details dazu in dem angehängten Dokument MortalitySA.DOC)  Andererseits fehlt in dem genannten Artikel jeglicher Hinweis auf die hohe Mortalität durch Gewalteinfluß in Südafrika. So schreibt die Gesundheitsbehörde Stats South Africa in dem Presidential Aids Advisory Report vom März 2001: "der größte Anteil an Todesfällen unter Männern war auf unnatürliche Ursachen zurückzuführen ... 27% der Afrikanischen Männer starben in Folge von Unfällen oder unter Gewalteinfluß" "the largest proportion of causes of death among males was from unnatural causes ... 27% of South African males die of accidents and violent deaths." (http://www.gov.za/reports/index.html unter dem Datum März 2001)

· In diesem Zusammenhang sei an die Prognosen für das angebliche Epizentrum Uganda vor 10-15 Jahren erinnert, welche sich in keiner Weise erfüllt haben. Vielmehr ist eines der Hauptprobleme in diesem Land nach wie vor die ungebrochen hohe Geburtenrate mit dem daraus resultierenden Bevölkerungszuwachs..

· Warum erwähnen Sie die tatsächlichen Probleme Afrikas nicht mit einem Wort. Es sind nicht eine angebliche Promiskuität oder absonderliche Sexualpraktiken, wie die westliche (christliche) Welt in ihren kühnen Phantasien glauben macht. Vielmehr ist es schlicht Armut mit all ihren Auswirkungen. Kein Wunder, dass die Menschen kaum älter werden als 40 Jahre, wenn gerade einmal 62 Prozent der Bevölkerung Afrikas Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Hier müsste Hilfe ansetzen, auch wenn diese nicht so mediengerecht inszeniert werden kann und weniger dem westlichen Missionsgeist entspricht als Kampagnen gegen die angebliche herrschende Unmoral. Dafür würde ein derartiges Engagement den Menschen tatsächlich helfen. (siehe Global Water Supply and Sanitation Assessment 2000 Report der WHO, http://www.who.int/water_sanitation_health/Globassessment/Global2.1.htm#Table%202.2)

· Nevirapin ist ein wenig erforschtes potentiell toxisches Medikament mit ungewissem therapeutischem Benefit. (Details dazu finden Sie in: "Scientific Data Against the Use of Nevirapine in Pregnant Women, Infants, Children, and Anybody Else" October 2001 unter: http://www.robertogiraldo.com/eng/papers/Nevirapine.html, http://www.aidsmyth.addr.com/viramune.htm, sowie der Homepage der Neuseeländischen Gesundheitsbehörde unter Warnings and Precautions http://www.medsafe.govt.nz/profs/datasheet/v/viramunetabsusp.htm)

· Interessanterweise wird President Mbeki von der westlichen Welt dafür gerügt, daß er nicht blindlings den Empfehlungen des "weissen Mannes" folgt  sondern das Recht in Anspruch nimmt, die Situation in seinem Land selbst zu beurteilen. (Eine Stellungnahme der Südafrikanischen Regierung dazu finden Sie am Ende der mail.) Und warum sollte er nicht auch das angebliche Geschenk der Fa. Boehringer Mannheim hinterfragen?

· Es mutet seltsam an, daß Sie die Empfehlung, "die Kinder mit Milchpulver" zu versorgen unkritisch übernehmen. Laut dem Südafrikanischen Gesundheitsbericht von 2000 haben etwa 38 % der Haushalte keinen eigenen Zugang zu sauberem Trinkwasser und ferner 21% der Haushalte zumindest gelegentlich Hunger gelitten. Da besonders unter dem armen Teil der schwarzen Bevölkerung viele Frauen HIV-positiv sind und diese noch seltener Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, würde die von Ihnen genannte Empfehlung unweigerlich zu einer noch höheren Kindersterblichkeit, insbesondere unter der schwarzen Bevölkerung führen. (http://hst.org.za/sahr/2000/chapter4.htm)


Anstelle von moralischer Entrüstung, wäre den Menschen in Afrika mehr geholfen mit einem Engagement gegen die Armut und deren Folgen, sowie mit einer Berichterstattung, welche sich auch bei HIV/Aids an Fakten orientiert. Ein potentiell toxisches Medikament aufgrund eines unsicheren Tests bei dem ärmsten Teil der Bevölkerung in Afrika einzusetzen und dabei jegliche kritische Fragen, sowie Fakten, welche nicht in das Bild passen, zu unterbinden ist an Zynismus schwer zu übertreffen und weckt Erinnerungen an vergangene Zeiten des Kolonialismus.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Christian Fiala, Wien 
Dr. Claus Köhnlein, Kiel 
Univ.-Prof.a.D. Dr. Dr.h.c. Heinz Spranger, Dersum

Alle sind Mitglieder des Expertengremiums zu HIV/Aids des Südafrikanischen Präsidenten Tabo Mbeki
(http://www.gov.za/events/aidspanel.htm)



Ps 1:
Wie es einem südafrikanischen Journalist ergeht, wenn er u.a. die von Ihnen genannten Zahlen überprüfen möchte, können Sie nachlesen unter:
http://www.whatisaids.com/rollingstone.htm
(Deutsche Übersetzung: 
Rian Malan: Das Geschäft mit der Panik. AIDS in Afrika
http://www.rethinkingaids.de/afrika/malan.htm )

Ps 2:
Stellungnahme der Südafrikanischen Regierung zu den internationalen Reaktionen auf die Initiative von Präsident Mbeki auch nachzulesen unter:
http://www.gov.za/reports/2000/govaids.htm

It sounds like the days when the apartheid government banned people from speaking in publicŠ
Precisely. As the President points out, it was not so long ago that our people were killed, tortured, imprisoned and prohibited from being quoted because the authorities believed their views were dangerous and discredited.
"We are now being asked to do precisely the same thing that the racist apartheid tyranny did because, it is said, there exists a scientific view that is supported by the majority, against which dissent is prohibited."
"The scientists we are supposed to put into scientific quarantine include Nobel Prize winners, members of Academies of Science and Emeritus Professors of various disciplines of medicine". The tragic irony, the President says, is that "people who otherwise would fight very hard to defend freedom of thought and speech occupy the front-line in the campaign of intellectual intimidation and terrorism" with regard to the HIV-AIDS issue.
"They argue that the only freedom we have is to agree with what they decree to be established scientific truths".

 

Ps 3:
Weiter Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:

Seit 20 Jahren leben wir mit HIV/Aids. Aufruf zu einer offenen Diskussion der widersprüchlichen Fakten.
http://www.rethinkingaids.de/afrika/fialafr1.htm und
http://aids-kritik.de/aids/SA/Fiala-Aids_in_Afrika.htm

Aids in Afrika - wo sind die Fakten?    
http://www.surfmed.at/surfmed-redaktionstool/main_1.php3?ressortname=magazin&artikel_id=887

Expertentreffen auf Einladung des Südafrikanischen Präsidenten Mbeki
Bericht über das erste Treffen vom 6./7. Mai 2000 in Pretoria:
http://selbsthilfetreff.net/heal-berlin/bericht_panel_sa.htm

Anmerkungen zum Bericht des Beratungsgremiums des südafrikanischen Präsidenten
http://www.rethinkingaids.de/afrika/panel-1d.htm

HIV/AIDS - Wie groß ist die Gefahr für Jugendliche? Am Beispiel der Rekruten.
http://www.rethinkingaids.de/allg/fialhiv.htm


 

ANHANG

1. Artikel in der Frankfurter Rundschau

 

Vernichtendes Urteil über Südafrikas Aids-Politik

Regierung muss Schwangeren bisher beschränkte Arznei gegen HIV-Übertragung geben

 

Von Johannes Dieterich

 

Ein südafrikanisches Gericht hat die Regierung dazu verurteilt, allen schwangeren HIV-infizierten Frauen das Aids-Medikament Nevirapin zu geben. Das Urteil korrigiert die umstrittene Aids-Politik der Regierung Thabo Mbekis. 

JOHANNESBURG, 14. Dezember. Für Sara Hlaleles sechs Monate alten Sohn kommt das Urteil zu spät. Bei der Geburt hätte Sara eigentlich Nevirapin bekommen sollen, ein in Deutschland hergestelltes Medikament, das das Risiko der Übertragung des HI-Virus von Mutter auf Kind um die Hälfte reduziert. Kurz vor ihrer Niederkunft reiste Sara von ihrem Wohnort Soweto ins 50 Kilometer entfernte Sebokeng. Das dortige Krankenhaus durfte aber kein Nevirapin verabreichen, weil Südafrikas Regierung nur in 16 ausgewählten Kliniken des Landes die von Boehringer Ingelheim entwickelten Pillen im Rahmen eines Pilotprojektes zulässt. 

Eine verantwortungslose und illegale Beschränkung, wie das Landgericht in Pretoria in einem Aufsehen erregenden Urteil befand. Richter Chris Botha gab einer Klage der Nichtregierungsorganisation "Treatment Action Campaign" (TAC) statt und verpflichtete Südafrikas Regierung dazu, künftig allen schwangeren Frauen im Land die Behandlung mit Nevirapin zu ermöglichen. In Südafrika werden jedes Jahr mehr als 70 000 Kinder bereits bei ihrer Geburt mit dem HI-Virus angesteckt, mit fast fünf Millionen Menschen hat das Land am Kap der Guten Hoffnung die höchste Zahl von Infizierten in der Welt. 

Bisher hatte die Regierung vor allem drei Gründe für ihre Weigerung angeführt, Nevirapin routinemäßig zu verschreiben. Die Wirksamkeit des Medikaments sei umstritten, hieß es. Die Verteilung der Pillen unter allen schwangeren Südafrikanerinnen sei außerdem zu teuer. Schließlich würde ihr möglicher Effekt dadurch zunichte gemacht, dass sich Säuglinge auch nach der Geburt beim Stillen noch infizieren könnten. 

Südafrikanische Gesundheitsexperten sind anderer Meinung: Für sie ist die Begründung der Regierung ein weiterer Ausdruck der völlig verfehlten Aids-Strategie, die Staatspräsident Thabo Mbeki dem Land verschrieben hat und die in aller Welt nur noch auf Unverständnis stößt. Fachleute sind davon überzeugt, dass die Vorteile von Nevirapin mögliche Nebenwirkungen bei weitem übertreffen: Schätzungen zufolge könnten mehr als 30 000 Kinder bei einer generellen Verabreichung des Medikaments jedes Jahr gerettet werden. 

Nevirapin, das nur einmal eingenommen werden muss, kostet außerdem umgerechnet nur knapp zwei Mark pro Person: Boehringer Ingelheim hat der Regierung das Medikament sogar umsonst angeboten. Schließlich, argumentiert die Treatment Action Group, könne der Infektionsgefahr beim Stillen dadurch begegnet werden, dass die Kinder mit Milchpulver versorgt werden: Auch diesem Argument schloss sich Richter Chris Botha an, indem er die Regierung aufforderte, bis März kommenden Jahres ein integriertes Programm zur Vorsorge der Mutter-Kind-Übertragung vorzulegen. "Das ist eine schallende Ohrfeige für Mbekis skandalöse Aids-Politik", triumphierte ein TAC-Sprecher nach dem Urteil. Von der Regierung war dagegen nichts zu hören. 

  

Copyright © Frankfurter Rundschau 2001
Dokument erstellt am 14.12.2001 um 21:05:28 Uhr
Erscheinungsdatum 15.12.2001

 

2. Comment on the Report of the South African Medical Research Council  on “The impact of HIV/AIDS on adult mortality in South Africa“, September 2001
(http://www.mrc.ac.za/bod/index.htm)

 It is obvious that the data used in the South African MRC report are fare from reliable. I.e. it is hard to understand how the authors could forget to discuss in detail the heavy bias in comparing the data before and after 1994, when 40% of the poorest part of the population has become part of SA and been included in the data. Furthermore the authors claim that the completeness of the death reports improved slowly over several years, leading to the deaths of the poorest part of the country being gradually included in the national figures.

Simply mentioning in the report that the former TBVC states or so called homelands have been included in the statistics is more than a scientific error. It is an attempt to forget the consequences of apartheid.

Supposed the data are somehow reliable, there is a very plausible explanation of an increased mortality among the female population in their childbearing age after1994 as concluded in the MRC report: maternal mortality is high in poor populations.

The shape of the chart of female mortality in SA in 1988 (in fact in all years prior to 1994) has a highly impressive shape: maternal mortality is very low. This chart is not reflecting the situation of a poor country. In fact the shape of the curve resembles more to the data from a developed country. (Compared to a developed country just the infant mortality is higher, maternal mortality is still existing at a low level and the peak of the mortality is slightly earlier.) Please have a look at the mortality data from Germany in 1999 at the end of this manuscript. 

Now let's have a look at the curve of female mortality in SA after 1994. We see what we would expect in a country with a high number of poor people: an important maternal mortality. After decades of apartheid, the data are finally reflecting somehow reality by admitting that there is a high number of poor women which are dying during their fertile ages. Please have a look at the data from Germany from 1900, which are also at the end of this document. This curve resembles that from SA after 1994, but nobody has ever claimed a heterosexual transmitted virus ravaging in Germany at the beginning of the last century.

Supposed maternal mortality has been stable during the last decade in the area of what is SA today, one would nevertheless expect increased figures of maternal mortality in the statistics after 1994. The authors of the report claim that the completeness of the death reports has gradually improved over the last years. This would necessarily lead to a gradual increase of the real maternal mortality being reported. Or in other words the real situation is only slowly appearing in the statistic.

Again we don't need a new virus to explain biased statistics. It would be enough to remember how deadly poverty is and especially the consequences of fertility under these circumstances. How could Makoba et al. have forgotten this basic medical experience? It surely is shocking to see how many women die in their fertile ages. But the real scandal is that the authors prefer to treat the consequences of poverty with toxic and expensive drugs rather than to admit the cause of the high mortality.

Best regards

Christian Fiala MD
Vienna, Autria

 

Source: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Germany; Total population: 82 million

 

Source: The impact of HIV/AIDS on adult mortality in South Africa,  South African Medical Research Council, 2001

 

Source: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Germany, Total population: 56 million

 

Source: The impact of HIV/AIDS on adult mortality in South Africa, 

South African Medical Research Council, 2001

 
3. South African Health Review 2000
South African Health Review 2000
Kapitel 4 
(http://hst.org.za/sahr/2000/chapter4.htm)

 

Table 3: House type, access to water and sanitation and food security,by province,1996-1999

Province

House Type 1999(N = 10 851 376)

% households with piped water inside      

% households without toilet      

% households reporting hunger

       

%traditional a      

%shacka      

1996b      

1999 a      

1996b      

1999a      

1999 a

Eastern Cape

31.9 

12.1 

24.7 

23.4 

29.1 

25.1 

30.9

Free State 

7.0   

19.4 

40.6 

29.9 

8.8   

5.3   

23.8

Gauteng    

0.2   

24.7 

67.7 

58.8 

2.5   

0.8   

14.7

KwaZulu-Natal

18.6 

19.3 

39.8 

34.6 

15.2 

12.7 

26.8

Mpumalanga      

8.7   

17.5 

37.3 

27.6 

8.7   

3.5   

31.9

Northern Cape

0.9   

12.9 

50.0 

48.1 

10.7 

10.7 

15.1

Northern Province   

15.2 

6.2   

17.8 

12.1 

21.2 

18.8 

15.5

Northern West

1.7   

12.1 

30.6 

21.6 

6.4   

5.7   

22.5

Western Cape

0.2   

15.9 

76.4 

76.7 

5.4   

3.8   

15.0

South Africa      

10.9 

16.9 

44.7 

38.8 

12.4 

9.7   

21.9

Source:a.1999 October Household Survey 17

b.1996 Census 7